Gründe für ein Holzhaus


1. Es lässt sich schon beim Grundstück sparen!

Holzhäuser lassen sich sehr flexibel planen und passen sich schwierigen Grundstückssituationen an. Das sprichwörtliche „Handtuch am Hang“ ist für die Bebauung mit einem Holzhaus im Split- Level prädestiniert. Aber auch bei vorhandenem Bau- oder Gebäudebestand bieten Holzhäuser oft die beste Option für die geschickteste und kostengünstigste Lösung auf dem Baugrund.
Noch ein Aspekt: Das geringe Gewicht senkt die Gründungskosten.

2. Das System hilft Bauen!

Die Holzbauweisen, ob Rahmenbau, Tafelbau, Skelettbau oder auch der neuzeitliche Blockbau, sind in der Werkstoffkombination systematisch durchgebildet. Das erleichtert die Planung und gibt Sicherheit bei der Ausführung.

 

3. Die kurze Bauzeit senkt Kosten!

Für ein Holzrahmenhaus rechnet man auf der Baustelle ca. 3 Tage Rohbauzeit und 8-12 Wochen für den trockenen Ausbau. Die Fertigung der Teile auf Präzisionsanlagen in der Halle spart Bauzeit und steigert die Qualität. Millimetergenauigkeit ist ein Vorzug der Vorfertigung. Der andere Vorteil hierbei: Kurze Bauzeit spart Bereitstellungszinsen und ermöglicht frühen Einzug. Sie zahlen somit weniger Miete.

 

4. Wohnqualität gilt ab Einzug!

Holzhäuser sind von Anfang an trocken. Die Bewohner kommen also sofort in den Genuss des ausgesprochen angenehmen Wohnklimas. Die Klimafaktoren: Eine gleichmäßig komfortable Raumtemperatur ohne „Absturz“ an den Innenseiten der Außenflächen und daher ohne Strahlungsentzug. Im Sommer hält der hohe Wärmeschutz in Wand und Dach die Hitze draußen. Die Fenster, in jeder Bauart die eigentlichen Sonnenfallen, kann man beschatten. Zum Thema Speichermasse: Sie wird im modernen Holzbau nicht benötigt, behindert sogar die Abkühlung am Sommerabend oder das Aufheizen am Wintermorgen. Übrigens wirkt nicht nur das Holz regulierend, sondern auch die vielfach im Holzhaus eingesetzten Gipswerkstoffe.

 

5. Im Holzhaus ist die EnEv bereits Praxis!

Ob Niedrigenergiehaus, Passivhaus oder Nullheizenergie- Haus, in jeder Kategorie des über die Jahre steigenden Wärmeschutzstandards waren und sind die Holzhäuser führend (EnEv=Energiesparverordnung). Die Winddichtung ist perfektioniert. Holzhäuser sind winddicht gemäß DIN 4108-7 und weisen dies im Blower-door-Test nach. Im Einsatz moderner ökologischer Haustechnik, sei es die kontrollierte Be- und Entlüftung, Pelletofen, die Solaranlage, Photovoltaikanlage oder das Wassermanagement, ist der Holzbau Wegbereiter. All dies spart bei nicht viel höheren Baukosten schon heute laufend an Betriebskosten und macht das Holzhaus zukunftssicher.

 

6. Holzhäuser sind Komplettleister!

Die Hersteller von Holzhäusern, also Zimmereibetriebe oder Fertighaushersteller, liefern ihre Häuser auf Wunsch schlüsselfertig. Wer sich beim Hausbau nicht als Eigenleister engagieren möchte und auch keine Zeit hat, Handwerker zu bestellen und zu kooridineiren, hat beim Holzhaus Hände und Kopf frei. Alternativ ist natürlich Eigenleistung möglich. Dabei berät der Holzhaushersteller.

 

7. Intelligenz statt Masse!

Im Schallschutz und Brandschutz erfüllen Holzhäuser alle Anforderungen. So können Holzbauteile gleichen oder besseren Schallschutz erreichen als einschalige Bauteile anderer Bauweisen. Die Lösung: intelligenter Schichtenaufbau und Kombination der Materialien. Mit diesem Prinzip lassen sich auch im Brandschutz die Werte F30, F60 oder F90 für die Feuerwiderstandsdauer erreichen. Im Brandfall entscheidet eher der brennbare Inhalt über das Risikoausmaß als die Hausbauweise.

 

8. Holzhäuser sind werthaltig!

Unsere ältesten Wohnhäuser sind die Fachwerkhäuser des Mittelalters. Für heutige Holzhäuser mit ganz anderen Kenntnissen im konstruktiven Holzschutz, optimierten Konstruktionen und weiterentwickelten Werkstoffen, reicht die Lebensdauer mit Sicherheit über 100 Jahre oder auch wesentlich länger. Das beinhaltet normale Kontrolle, Pflege und Wartung wie bei jedem Haus. Bei richtiger Konstruktion und modernen Anstrichstoffen erfordern Holzfassaden nicht häufiger einen Anstrich als andere farbige Fassaden.